Seit Stunden fidele ich nun herum, während ich ein paar Beatpacks und Max Essentials lade. Die 8er Suite bleibt offenbar erhalten. Sie schlummert nun friedlich in den Tiefen meines frisch installierten Systems. Mein erster Eindruck nach dem Durchzappen der internen What's New Links: irgendwo zwischen "Wie cool!" und einem erweiterten "Hell yeah!" (meint: na endlich).
Im neuen Browser herrscht Orchtnung!
Ebenfalls auf der "Wie cool"-Seite:
Slice to MIDI wurde aufgebohrt und um Harmony, Melody und Drums to MIDI erweitert. Also eins meiner kapottprozessierten Flötensamples eingeladen und MIDI-hamoniersiert. Live macht aus meinem unharmonischen Flötenkrach - bei laufendem Betrieb (!) - eine Art jazziges Grand Piano, basierend auf Sampler. Man kann das Multisample oder auch gleich das ganze Instrument ändern und beispielsweise einen Operator statt Sampler nutzen. Seit Jahren warte ich auf so 'ne Funktion! Ableton hat noch einen draufgesetzt, in dem es den frisch erschaffenen MIDI-Noten gleich ein Instrument verpasst.
Weiter im Programm - ein paar krumme und höchst arftifizielle Beats aus dem V-Synth treten an. "Samples stutzen" geht jetzt bei laufendem Betrieb, ohne dass der SEQ kurz stoppen muss. Generell habe ich den Eindruck, dass alles etwas flüssiger läuft, was offenbar auch etwas mehr Dampf von der CPU erfordert. Egal, Dampf hat meine frisch aufgesetzte Möhre genug. Live macht aus den kruden V-Beats eine kleine Melodei mit Analog als Instrument. Mich würde interessieren, nach welchen Kriterien das Programm den Klangerzeuger auswähl. Leider klingt es wie bestellt und nicht abgeholt, also versuch ich die frisch gewonnen Noten anderweitig zu verwenden. Granulator bietet sich an, weil ich den noch nicht kenne. Ein kurze Arp-Sequenz aus dem V versteht sich mit den MIDI-Noten. Es klingt bei Bedarf alles herrlich strange, muss aber nicht.
Granulator erinnert kaum noch an die NI-Anfänge auf diesem Gebiet. Robert Henke hat da einiges zu Ende und weiter gedacht.
Der EQ8 hat ein schönes Facelifting der Kategorie "Na endlich" bekommen: schaltet man auf die 2. (neue) Ansicht, gibbet Drehregler und ein 2. größeres Fenster mit den Filterkurven poppt auf. Ein Klick auf das Kopfhörersymbol - oben rechts - ermöglicht, die Veränderungen des Frequenzbereichs der einzelnen EQ-Punkte solo zu hören.
Multiband Dynamics kann jetzt Sidechaining (das war früher dem Compressor vorbehalten). Hier schaltet das Headphonesymbol das Sidechainsignal auf solo.
Compressor wiederum hat nun für jedes seiner drei Modi eine eigene Ansicht.
Ach ja: die Pianoroll hat nun eine zuschaltbare Vorhöre. Falls es das vorher schon gab, hab ich es bislang erfolgreich übersehen.
Ein paar Fetzen aus dem V, jeweils mit den Tools bearbeitet, die aufgemotzt wurden, bzw. die ich noch nicht kannte. Begleitet durch einige der beigelegten Beats
In nahezu jeder Spur war dieser Kandidat anwesend: der neue Glue Compressor.
Wer wie ich neu in Sachen Max4Live ist, sollte sich das Max Essentials Pack laden. Es enthält Demos die zeigen, was mit Max möglich ist, u.a. ein kompletter Drumsynth. D.h., 10 Module des Synths in einem Drumrack.
samma "früher" hat der sich doch gemerkt welchen VST ordner man aufgeklappt hat .. bei neustarten von live war alles wieder so wie vorher .. jetzt sind immer alle folder zugeklappt
ist das bei dir auch so?
Zitat von Cyberdroid & verstaerker:
wer im Glashaus sitzt, sollte im Keller masturbieren
melodie to midi funkt ziemlich gut ... hab ne Sequenz ausm Modular grad konvertiert ... die matcht jetzt 99,5% (musste nur 2 Noten löschen die fälschlicherweise durchs delay reinkamen)
Zitat von Cyberdroid & verstaerker:
wer im Glashaus sitzt, sollte im Keller masturbieren